DIGITALE GESCHÄFTSANBAHNUNG MEXIKO BERGBAU
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Digitale Geschäftsanbahnung im Bereich Bergbau mit Fokus auf Automatisierungslösungen in Mexiko im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms

Veranstaltungszeitraum: 26. - 30. Oktober 2020

Anmeldeschluss: 26. August 2020 

Virtuelle Durchführung

+++ Update: Aufgrund der aktuellen globalen  Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 (SARS-CoV-2) werden zentrale Bestandteile der Geschäftsanbahnungsreise (individuelle Geschäftstermine, Marktbriefing, Präsentationsveranstaltung) als Webinare über Konferenztools organisiert. +++ Als Sonderleistung für einzelne Teilnehmer unterstützt die AHK Mexiko bei der Organisation von nachträglichen Geschäftsterminen und Unternehmensbesichtigungen, sobald Einreisen für deutsche Staatsbürger wieder autorisiert sind. +++

Während der 5-tägigen digitalen Geschäftsanbahnung erhalten deutsche Unternehmen einen umfassenden Einblick in konkrete, branchenspezifische Geschäftsmöglichkeiten in Mexiko, knüpfen erste Kontakte zu Geschäfts- und Kooperationspartnern im Zielmarkt und lernen den Absatzmarkt besser kennen Das vielseitige Programm bietet branchenspezifische Daten und Fakten zum Zielmarkt sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine.

 

Teilnahmebedingungen und Format

Ziel der Geschäftsanbahnung ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte und der internationalen Positionierung zu unterstützen. Die Geschäftsanbahnung richtet sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Branche Bergbau und anverwandten Teilbranchen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Programm umfasst eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer auf den Markteinstieg in Mexiko, darunter:

  • Individuelle Termine: Für die teilnehmenden Unternehmen werden im Vorfeld der Reise individuelle geschäftliche Termine mit ausgesuchten potenziellen Geschäftspartnern und Auftraggebern in Mexiko vereinbart und digital durchgeführt. 

  • Zielmarktanalyse: Die teilnehmenden deutschen Unternehmen erhalten im Vorfeld der Reise eine eigens für die Veranstaltung erstellte Zielmarktanalyse über die Branche im Zielland

  • Präsentation: Bei einer Konferenz mit einem ausgewählten mexikanischen Fachpublikum aus Vertretern von Unternehmen, Verbänden, und staatlichen Institutionen präsentieren die deutschen Unternehmen in einem Webinar ihre Produkte, Dienstleistungen und mögliche Kooperationsfelder. 

  • Networking: Die Kontaktdaten der mexikanischen und deutschen Teilnehmer werden ausgetauscht und gegenseitig interessierende Fragen beantwortet. Ziel ist es, die zukünftige Markteinführung vor Ort in Mexiko voranzutreiben. 

  • Unterstützung bei nachträglichen Besuchen: Als Sonderleistung bietet die AHK Mexiko den Teilnehmern Unterstützung bei der Organisation von nachträglichen Besichtigungen und Terminen, sobald Reisen nach Mexiko wieder uneingeschränkt möglich sind.  

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, welches aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Marktinformationen

Mexiko ist ein rohstoffreiches Land. Laut dem Geologischen Dienst Mexikos (Servicio Geológico Mexicano) beheimaten rund 70 % der Landesfläche mineralische Vorkommen. Rund 25 % der Fläche des Landes sind an Bergbauunternehmen konzessioniert. Die Zahl der Konzessionen betrug 2018 25.652. Die Rohstoffe sind regional sehr unterschiedlich und zumeist in Nord-Süd-Richtung verteilt. Die wichtigsten metallogenetischen Regionen befinden sich in der westlich gelegenen Sierra Madre Occidental, u.a. in Bundesstaaten wie Sonora, Durango, Zacatecas und Chihuahua.

 

Mexiko ist weltweit unter den Top-Ten-Produzenten von 19 Mineralien (darunter Silber, Gold, Fluorit, Bismut, Kupfer, Zink). So ist Mexiko beispielsweise der weltweit größte Silberproduzent seit 2008 (Stand 2018) mit einer geförderten Menge von 194,5 Millionen Unzen. Dem Förderwert (2018: 12,77 Mrd. US-Dollar) nach sind die wichtigsten bergbaulich geförderten Rohstoffe Gold (Förderwertanteil von 29,7 %), Silber (14,8%), Kupfer (24,6 %) und Zink (8,9 %).

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Derzeit gibt es bei der Gewinnung von Rohstoffen im mexikanischen Bergbau einen Trend zur Modernisierung und Erweiterung von Verarbeitungsanlagen. Angesichts des erheblichen operativen Optimierungspotenzials identifiziert Deloitte in einer Marktstudie die Digitalisierung und Automatisierung als einen der wichtigsten Trends im Bereich Bergbau. Diese Veränderungen führen aktuell zu einer wachsenden Nachfrage nach Kommunikationstechnologie (bessere Vernetzung der Fahrzeuge und Komponenten), autonomen Lastfahrzeugen, roboterunterstützter Abbautechnik und generell energiesparender Ausrüstung. Hierdurch bieten sich attraktive Geschäftsmöglichkeiten für ausländische Bergbaumaschinentechnologien. 

Zentrale Trends bzw. Herausforderungen im Bergbau:

  • Effizienzsteigerung, Automatisierung und Digitalisierung

  • Höhere Kapazitätsauslastung

  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit

  • Reduzierung des Strom- und Wasserverbrauchs

  • Einführung von Maßnahmen zur besseren Messung und Steuerung von Prozessen

Informationsflyer und Anmeldeunterlagen:

Laura Lehmann 

Consultant 

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